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Das Wichtigste: Arbeitsplätze schaffen
Für MdB Dr. Götzer geht es bei der Bundestagswahl um eine Richtungsentscheidung

Während die Einen die Ferien geniessen, ist für Andere harte Arbeit ansagt, um Überzeugungsarbeit zu leisten. Am Donnerstag läuteten Landkreis-CSU und Frauen-Union mit - ihrem gemeinsamen Sommerempfang bei Leipfinger-Bader Vatersdorf die kurze, aber wohl intensive Wahlkampfphase ein. Und was lag näher, als den Bundestagsabgeordneten und zugleich Kandidaten Dr. Wolfgang Götzer als Redner auf das Podium zu bitten. "Wir wollen am 18. September nicht nur einen Regierungs-, sondern auch einen Politikwechsel", betonte der CSU-Politiker und ergänzte: Es gehe um eine Richtungsentscheidung. Alles zentriere sich auf die Frage: "Wie schaffen wir mehr Arbeitsplätze?

Sommerempfang Götzer-klDer Sommerempfang sei eine gute Gelegenheit, um sich auf die heiße Phase bis zur Wahl am 18. September einzustimmen, meinte Dr. Götzer. Es werde kein Sommerspaziergang, wie noch vor Wochen vermutet, die Wahl sei noch lange nicht gewonnen. Dennoch gab sich der CSU-Politiker optimistisch, zumal Umfragen zeigen, dass mehr als 60 Prozent der Bevölkerung einen Wechsel wollen. Die rot-grüne Koalition habe abgewirtschaftet und damit Deutschland "runtergezogen". Derzeit gebe es mit weit über fünf Millionen so viele Arbeitslose wie noch nie in der Geschichte Deutschlands. Bei den Sozialversicherungspflichtigen sei mit 26 Millionen die Talsohle erreicht.
Seit Jahren würden pro Tag 1000  Arbeitsplätze verloren gehen. Oberstes Ziel müsse es daher sein, Arbeitsplätze zu schaffen, nannte Dr. Götzer eine Hauptaufgabe der neuen Regierung. Man werde sich auf den ersten Arbeitsmarkt konzentrieren, und der Staat werde Rahmenbedingungen mit möglichst wenigen Gesetzen schaffen, versprach der CSU-Politiker.
Sommerfest-klDer Jurist listete noch weitere Negativ-Punkte beim Jetzt-Zustand auf: Die Schulden hätten sich seit 2001 in Deutschland verdoppelt. Alleine für Zinsen müssten jährlich 40 Milliarden Euro aufgewendet werden. Und was Dr. Götzer besonders nachdenklich stimmte: Neugeborenen würden derzeit 18.000 Euro als Hypothek in die Wiege gelegt.
"So kann es nicht weitergehen", sprach Dr. Götzer klare Worte. Wunschprogramme, wie sie RotGrün vorgestellt habe, die Milliarden kosten, seien realitätsfremd. "Wir sind nicht der Weihnachtsmann", es gehe vielmehr um eine solide Gegenfinanzierung. CDU/CSU stünden für ein anderes Politikverständnis und andere politische Ziele. Man müsse weg von der Staatsgläubigkeit. Es gelte, Kopf und Herz der Menschen zu erreichen. CDU/CSU würden sich klar zur Leistung bekennen: Leistung müsse vor Umverteilung stehen. Soziale Gerechtigkeit müsse anders definiert werden. Die Bürger müssten wieder mehr Geld in der Tasche haben, aber auch mehr für die private Vorsorge tun.
"Es muss Schluss sein in Berlin mit der Showveranstaltung mit dem Staatsschauspieler Gerhard Schröder an der Spitze", erteilte Götzer Rot-Grün eine klare Absage und betonte: Anständige, handwerklich gut gemachte Politik ist gefragt. Für ganz wesentlich hält der CSU-Bundestagsabgeordnete, dass die neue Regierung den Menschen erklärt, warum was gemacht wird. So müssten beispielsweise die Mehrwertsteuer erhöht und die Eigenheimzulage zur  Gegenfinanzierung gestrichen werden. Dr. Götzer empfahl jedem, das Wahlprogramm von CDU und CSU zu lesen; darin würden die geplanten Maßnahmen genau erklärt. Er habe noch nie ein Wahlprogramm gelesen, in dem so solide gegengerechnet worden ist.

Deregulierung und Bürokratieabbau sind zwei Schlagworte, die besonders für den Mittelstand von Bedeutung sein dürften. Bürokratie sei ein Hemmschuh für das Wirtschaftswachstum, sagte der Abgeordnete. "Es muss mehr gearbeitet werden", zeigte sich Götzer überzeugt. Dabei müsse auch über den Kündigungsschutz geredet werden.
CDU/CSU haben ein grosses Steuerprogramm im Visier. Eine Steuersenkung sei derzeit nicht realisierbar.
Aber im Jahr 2007 solle ein umfassendes Steuervereinfachungsgesetz greifen, das eine Steuersenkung für alle - vom Eingangs- bis zum Spitzensteuersatz - vorsehe. Dafür würden Subventionen und steuerliche Sondertatbestände wegfallen.
CDU/CSU wollen laut Dr. Götzer neue Technologien fördern. Man werde sich auch der Gentechnologie nicht verschließen, wenn dadurch beispielsweise Hungerkatastrophen verhindert oder die Gesundheit gestärkt werden können. "Mit uns wird es einen Ausstieg aus dem Ausstieg geben", sprach der Bundestagsabgeornete die Kernenergie an. Momentan sei sie die günstigste und billigste Art der Energie.
"In den Ländern, in denen die . Union regiert, geht es den Menschen besser, dies könnte künftig in allen Bundesländern so sein", warb Dr. Götzer für den Regierungswechsel in Berlin. Die Menschen müssten sich etwas zutrauen und der Politik vertrauen. Massiv warnte der CSU-Politiker vor Rot-Rot-Grün: "Das wäre das Ende für unser Land." Gemeinsam werde man einen Neuanfang schaffen, gab sich Götzer zuversichtlich. Dies sehen CSU-Kreisvorsitzen Gertraud Goderbauer und FU-Kreisvorsitzende Anna Wolfsecker ebenso: "Die Chance zum Wechsel ist da, nützen wir sie."
                                      
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Sommerfest 2005