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Frauen-Union von Kinderkrippe beeindruckt
FU-Kreisverband: Qualität der Bildungs- und Erziehungsarbeit in den Mittelpunkt rücken

Dieser Tage besichtigte die Kreisvorstandschaft der CSU FrauenUnion Landshut-Land mit der Kreisvorsitzenden Anna Wolfsecker die Kinderkrippe in Kumhausen. Bürgermeister Josef Nagl führte dabei die Frauen durch die neu erbaute Kinderkrippe in der Schul straße.

Kinderkrippe02In weniger als sechs Monaten konnte Bau realisiert werden. Am 21. Mai 2008 traf man sich zum Spatenstich, am 6. Oktober 2008 war es bereits soweit, die ersten Kinder bezogen mir ihren Betreuerinnen die neue Kinderkrippe. Die Gemeinde Kumhauen hat nahe der Ortsmitte von Kumhausen, in unmittelbarer Nachbarschaft der Grundschule, eine dreigruppige Kinderkrippe errichtet. Die hellen Gruppenräume mit Blick hinaus in die Natur, die untereinander mit Intensivräumen verbunden sind, sind für rund 40 Kleinkinder im Alter unter drei Jahren vorgesehen. Der zentrale Erschließungsflur ist durch eine ausreichende Breite zugleich Bewegungsraum wie auch Begegnungsraum für Kinder, Eltern und Erzieherinnen.

Bürgermeister Nagl betonte während dem Rundgang durch das Gebäude immer wieder, dass die kurze Realisierungszeit nur aufgrund der kooperativen und sehr harmonischen Zusammenarbeit mit den Planern, Projektanten und den bauausführenden Firmen möglich war. Sehr zufrieden über das gelungene Werk und den guten Start in der neuen Kinderkrippe zeigte sich auch die Leiterin Martina Niederlechner. Sie stellte sehr informativ den Ablauf in der neuen Kinderbegegnungsstätte vor un<i beantwortete gerne die vielen Fragen der CSUFrauen. "Die Kleinen lernen von den Großen einfach durch Nachahmung", so Martina Niederlechner und sie schwärmte von den enormen Fortschritten, die die Kinder seit dem Start hingelegt haben.

Die Freispielfläche sei nach Südwesten hin ausgerichtet und biete viel Raum für Bewegung, so Bürgermeister Nagl. Sonnengeschützte Sandkästen und Spielhäuser bieten ausreichend Möglichkeiten um Erfahrungen zu sammeln und sich zu entwickeln.

Zweite Station der Besichtungstour der CSU Frauen war das Rathaus in Kumhausen. Josef Nagl stellte den Frauen kurz den Werdegang vor. Anschließend erfolgte mit dem Gemeindeoberhaupt und Claudia Hofmeister ein Rundgang durch das Haus. Eine Einrichtung, die zwischenzeitlich bei der Bevölkerung eine hohe Akzeptanz erfährt, ist das Bürgerbüro im Erdgeschoß. "Bis zu 80 Prozent der Bürgeranliegen können hier bereits erledigt werden', so Nagl. Eine vielfältig genutzte Einrichtung ist der Gemeindesaal im ehemaligen Aldigebäude, der mittels eines gläsernen Verbindungsbaues mit dem Rathaus verbunden ist. Viele Vereine und Gruppen fühlen sich hier wohl, sei es zur Gymnastik oder bei Ausstellungen. Zum Schluss wurde das Gemeindeoberhaupt von den Damen noch mit vielen Fragen konfrontiert. Überrascht waren die Mitglieder der FU-Kreisvorstandschaft bei beiden Projekten, über "die doch sehr humanen Baukosten". "Hier ist es natürlich ein riesengroßer Vorteil, dass ich aus der Baubranche komme", so Nagl und man konnte unschwer erkennen, dass im Rathaus Kumhausen Bauen ebenso wie Grundstücksverhandlungen nicht nur Chefsache sind sondern auch mit großer Leidenschaft zum Wohl der Gemeinde vorangetrieben werden.

Abschließend bedankte sich die Kreisvorsitzende Anna Wolfsecker noch bei Bürgermeister Josef Nagl für die Einladung zum rund zweistündigen Rundgang durch Kinderkrippe und Rathaus und die vielen Informationen zum Thema Kinderbetreuung.
LZ v. 06.07.2009