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Bei der Frauen-Union bleibt vieles beim Alten
Kreisvorsitzende Anna Wolfsecker wurde im Amt bestätigt - Grosser Zusammenhalt

Über das ganze Gesicht hat am Donnerstagabend Anna Wolfsecker, Kreisvorsitzende der Frauen-Union (FU) Landshut Land, gestrahlt. Mit gutem Grund: Mit 58 von 59 Stimmen wurde die Geisenhausenerin bei der Kreisdelegiertenversammlung wieder gewählt. Zum dritten Mal in Folge wird sie dieses Amt ausüben.
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Dabei herrschte nach der Bekanntgabe des Wahlergebnisses zur Kreisvorsitzenden einige Minuten Verwirrung. 59 Stimmen hätten es eigentlich sein müssen, doch nur 58 waren abgegeben worden, teilte Wahlausschussleiterin Ingeborg Pongratz mit.
Auch nach dreimaligem Nachzählen fehlte die eine Stimme. Doch dann sorgte die amtierende FU-Kreisvorsitzende selbst für des Rätsels Lösung: Sie hatte in der Aufregung vergessen, ihren Stimmzettel abzugeben. Am Endergebnis änderte das nichts: 58 stimmten für Anna Wolfsecker bei einer Enthaltung.
"Das ist ein ganz tolles Ergebnis, was Mut macht, aktiv weiter zu arbeiten", freute sich Wolfsecker nach der Wahl. Sie habe zwar nicht unbedingt mit einer Gegenkandidatin gerechnet, aber auch nicht damit, dass sie von so einer überwältigenden Mehrheit im Amt bestätigt werden würde. "Das zeigt schon, dass die ganze Gruppe zusammenhält", sagte sie.
Hauptaufgabe werde weiter bleiben, Frauen für Politik zu interessieren. Während viele ihrer Kolleginnen über die Frauen-Union zur CSU gekommen wären, sei sie selbst den umgekehrten Weg gegangen: Von der JU über die CSU zur Frauen-Union. "Die Frauen-Union ist keine isolierte Untergruppe der CSU; wir möchten mit der Partei zusammenarbeiten", stellte Wolfsecker klar. Gute Gelegenheit hierfür seien die Bundestagswahlen im nächsten Jahr.
Die Frau in allen Lebensbereichen zu stärken, sei ein Hauptanliegen der Frauen-Union, so die Kreisvorsitzende. Denn noch immer würden Frauen selten in Chefsesseln sitzen und weniger verdienen - bei gleicher Qualifikation. Konkret werde sich die Frauen-Union in nächster Zeit mit dem Kindertagesstättengesetz beschäftigen.
Zu den Höhepunkten im vergangenen Jahr zählten der FU-Jahresausflug nach Graz, die Besichtigung des BRK-Seniorenheims in Ergoldsbach und die FU-Bezirksversammlung in Regen mit Justizministerin Beate Merk gezählt, so Anna Wolfsecker bei ihrem Tätigkeitsbericht. Außerdem erinnerte die Kreisvorsitzende an die Feier zum 40. Jubiläum des Kreisverbandes in Altfraunhofen. Vor den Europawahlen habe der niederbayerische Spitzenkandidat Manfred Weber über das Thema. Europa informiert.
Die bevorstehenden Wahlen in Nordrhein-Westfalen nahm Bundestagsabgeordneter Dr. Wolfgang Götzer zum Anlass, um mit der rot-grünen Regierung abzurechnen: "Die Chancen stehen gut, dass dieses Bundesland endlich eine vernünftige Regierung bekommt." Die Frauen-Union lobte er für die "Bandbreite an Themen" und bat schon jetzt, ihn bei der Bundestagswahl 2006 zu unterstützen, denn schließlich sei die Frauen-Union die größte Arbeitsgemeinschaft der CSU in Stadt und Landkreis.
Die gute Teamarbeit zwischen CSU und Frauen-Union erwähnte auch FU-Bezirksvorsitzende und MdL Ingeborg Pongratz. "Die Ortsverbände leisten die hauptsächliche Arbeit", stellte sie fest. Als Leiterin des Wahlausschusses gab sie noch folgende Ergebnisse bekannt: Anna Wolfseckers Stellvertreterinnen sind Monika Döbler (Vilsbiburg), Irmgard Cimander (Pfeffenhausen), Angelika Niksch (Rottenburg) und Therese Maier (Eching). Als Schriftführerinnen fungieren Susanne Padua (Altdorf) und Antonie Ostermaier (Essenbach).
Als Beisitzerinnen wurden gewählt: Anni Gerauer (VeIden), Barbara Peis (Buch), Rosa-Maria Maurer (Adlkofen), Ursula Gerstmayr (Kumhausen), Brigitte Kleindienst (Aham/ Gerzen), Lotte Engl (Bodenkirchen), Eva-Maria Spanner (Essenbach), Annette Kiermaier (Ergolding), Elvira Enders-Beetschen (Ergoldsbach) und Friederike Backhausen (Furth). Im Amt bestätigt wurde auch Schatzmeisterin Liselotte Selmaier (Ergoldsbach). Sie hatte vor der Wahl die Anwesenden über den positiven Kassenstand aufgeklärt. Kassenprüferinnen Renate Zitzelsberger und Gertraud Goderbauer bestätigten eine einwandfreie Kassenführung.
LZ v. 21.05.2005