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Zukunftsinvestition Familie

MdB Götzer: “Familie und Beruf besser vereinbar machen”

Buch am Erlbach. Die Kreisvorstandschaft der Frauen Union Landshut Land traf sich kürzlich zu einer wichtigen Vorstandssitzung im Gasthaus Kuttenlochner in Buch am Erlbach. FU Kreisvorsitzende Anna Wolfsecker konnte neben den zahlreich erschienen Damen auch Bundestagsabgeordneten Dr. Wolfgang Götzer begrüßen.
In ihrem Arbeitsbericht ging die Kreisvorsitzende zunächst auf die Veranstaltung „Frauen-Power für Stoiber“ ein. Einer der 17 Busse, die zum CDU/CSU Sommerfest nach Ludwigshafen gefahren war kam aus Niederbayern. Der FU Kreisverband Landshut Land war mit 11 Teilnehmern am stärksten vertreten. Obwohl die Chancen für die CDU/CSU am 22. September die Bundestagswahlen zu gewinnen sehr gut sind richtete die Kreisvorsitzende an die FU Damen die Bitte, die letzten Wochen noch mit vollem Einsatz dafür zu kämpfen, dass Edmund Stoiber Bundeskanzler wird und Deutschland wieder nach Vorne bringt. Anna Wolfsecker berichtete weiter über die Delegiertenversammlung für die Direktkandidaten für Landtag und Bezirkstag. Gertraud Goderbauer wurde mit einem hervorragenden Ergebenis zur Landtagskandidatin und Manfred Hölzlein für den Bezirkstag nominiert. Anschließend befasste man sich mit der Bundespolitik.

MdB Dr. Wolfgang Götzer machte deutlich, dass die Union als einzige Partei ganz klar den im Grundgesetz verankerten Schutz der Familie als Aufgabe für die konkrete politische Arbeit verstehe. Kinder lernten in einer intakten Familie am besten, emotional stabile Bindungen aufzubauen, intakte Familienstrukturen gäben Kindern Halt und Orientierung. Die Familie zu fördern und zu schützen, sei eine herausragende Aufgabe des Staates.

Eine Gesellschaft ohne Kinder habe keine Zukunft. Der Geburtenrückgang und die zunehmende Überalterung der Gesellschaft mache nicht nur die sozialen Sicherungssysteme marode. „Unsere Gesellschaft verliert an Dynamik, Vitalität und Innovationskraft“, sprach Dr. Götzer eine ganze andere, die wirtschaftliche Komponente der demographischen Entwicklung an. Familienförderung, das müsse auch rein ökonomisch orientierten Leuten klar werden, sei eine zentrale, wahrscheinlich die wichtigste Zukunftsinvestition, die ein Volk leisten könne.

Moderne Familienpolitik müsse dem gesellschaftlichen Wandel Rechnung tragen – konkret: der Frage größten Wert beimessen, wie Familie und Berufstätigkeit der Mehrheit der Frauen wirklich gut vereinbart werden können. Mit Nachdruck sprach sich MdB Dr. Götzer auch für das Ehegattensplitting aus, weil auf diesem Weg die meist von Frauen geleistete Familienarbeit steuerlich gerecht abgesichert werde.

Als eine Bankrotterklärung für die rotgrüne Bildungspolitik bezeichnete der Bundestagsabgeordnete die Ergebnisse der internationalen PISA-Studie. Die mehr als niederschmetternden Bewertungen der Schulsysteme SPD-regierter Länder und das hervorragende Abschneiden Bayerns hätten deutlich gemacht, wie recht man hier zu Lande gehabt habe, als man sich mit allem Nachdruck gegen die Experimente linker Bildungs-ideologen zur Wehr gesetzt habe. Die PISA-Studie habe offenbart: Länder, in denen Bildung, Erziehung und Leistung einen hohen gesellschaftlichen Stellenwert genießen, schneiden im internationalen Vergleich besonders erfolgreich ab.