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Frauen wollen eine bessere Politik

FU Bezirksverband besuchte Kanzlerkandidat Edmund Stoiber in Ludwigshafen
– FU Kreisverband war mit 11 Teilnehmern mit dabei –
Am Sonntag stand Kultur auf dem Prorgramm.

Die Frauen-Unionen von CSU und CDU hatten zum großen Sommerfest für die ganze Familie und  zum politischen Meinungsaustausch mit dem Kanzlerkandidaten der Union Dr. Edmund Stoiber nach Ludwigshafen eingeladen. Auch der Bezirksverband der FU Niederbayern nahm an dieser sehr gut besuchten Veranstaltung, 2500 Besucher kamen zum Theaterplatz vor dem Pfalzbau, um den Kanzlerkandidaten live zu erleben. Kreisvorsitzende Anna Wolfsecker freute sich, dass der FU Kreisverband Landshut Land mit 11 Teilnehmern die stärkste Abordnung stellen konnte.

So mancher Reiseteilnehmer ist am Samstag um 4 Uhr früh aufgestanden um den blonden Bayern beim Abschluss seiner Sommertour zu erleben. Schließlich ging es zunächst mit dem Auto nach Regensburg, und dann mit dem Bus nach Ludwigshafen. Dort angekommen, wurde der Kanzlerkandidat mit Sprechchören „Frauenstimmen zählen, wir werden Stoiber wählen“ empfangen. Anschließend moderierte Christiane Berboth von Focus TV die Talkrunden. Stoiber sprach über Wirtschaft und Arbeitsmarkt und betonte, wie wichtig der Mittelstand ist. Ebenso forderte er, Eltern muss die Möglichkeit gegeben werden, sich besonders um ihre Kinder kümmern zu können, wenn die sich vom dritten bis zum vierten Lebensjahr in der Prägephase befinden. „Wir müssen unsere Einstellung zu Familien ändern“, so der bayerische Ministerpräsident. Und schließlich gab es einen Einblick in „Stoiber privat“. Mit nach Ludwigshafen gereist waren Gattin Karin und Tochter Veronika. Er sei ein liebe- und humorvoller Vater, der „wahnsinnig gut trösten kann“, verriet Tochter Veronika. Und Karin Stoiber nahm schon einmal leise Abschied von Bayern und erklärte, dass Berlin eine schöne Stadt sei, in der man es sich gemütlich machen könne. Zum Schluss mischte sich Familie Stoiber unter ihre Fans wo viele, viele Autogramme geschrieben werden mussten.

Für die Reisegruppe aus Niederbayern ging es nach Veranstaltungsende über die Weinstraße nach Deidesheim wo das Nachtquartier gebucht war. Nach einem gemeinsamen Abendessen nutzte man die laue Sommernacht um den Ort Deidesheim zu erkunden beziehungsweise das Weinfest im nahegelegenen Ort Forst zu besuchen.

Der Sonntag war dann ganz und gar der Kultur gewidmet. Auf dem Programm stand die  alte Kaiserstadt Speyer, die seit dem 7. Jahrhundert Bischofssitz ist. Im Pfälzer Erbfolgekrieg wurde die Stadt 1689 von den Truppen Ludwigs XIV in Schutt und Asche gelegt. Bedeutendstes Bauwerk ist der Dom, eine der wichtigsten hochromanischen Kathedralen Deutschlands, der seit 1980 auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes steht. Auf der Heimfahrt wurde natürlich noch intensiv  über die vielen politischen Eindrücke vom Samstag und die guten Chancen, am 22. September die rot/grüne Versager-Regierung abzulösen, diskutiert.