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Frauen in das politische Ehrenamt

Altdorf. Die Hanns Seidel Stiftung e.V. veranstaltete kürzlich auf Einladung der Frauen-Union Landkreis Landshut im Haus Elisabeth in Altdorf ein Seminar mit dem Titel : Frauen in das politische Ehrenamt.

Kreisvorsitzende Renate Zitzelsberger konnte neben den 15 Teilnehmerinnen ganz besonders die Referentin Gertrud Schmidt-Podolsky, Frauenbeauftragte des Landkreises Dachau, begrüßen. Fünfzehn engagierte Frauen informierten sich nicht nur über die Kommunalen Aufgaben sondern wurden auch motiviert, sich bei den Kommunalwahlen 2002 als Kandidatinnen zur Verfügung zu stellen. Der Sachverstand der Frauen ist gerade in der Kommunalpolitik immer mehr gefragt. Man kennt die Probleme vor Ort oftmals wesentlich besser als die Männer, die häufig die ganze Woche berufsbedingt unterwegs sind und somit überhaupt nicht die Möglichkeit haben sich über die Sorgen der Bürger am Ort zu informieren. Frauen haben es da wesentlich besser. Ob beim Einkaufen, in der Schule, im Kindergarten, oder bei den unterschiedlichsten Freizeiteinrichtungen, zu denen gerade auch die Kinder regelmäßig gebracht werden kommt man sehr oft mit den Mitbürgern ins Gespräch und erfährt so, wo der Schuh drückt. Das Ziel der Kommunalen Amtsträger kann ja nur sein, eine möglichst Bürgernahe Politik zu machen.
Gertrud Schmidt-Podolsky zeigte den Frauen verschiedene Möglichkeiten auf, wie sie sich erfolgreich für eine Kandidatur auf den Gemeinde- und Stadtratslisten bewerben und dann auch erfolgreich in die kommunalen Gremien einziehen können. Sehr wichtig ist dabei eine frühzeitige Wahlwerbung. Eine gute Möglichkeit -  gerade für in der Öffentlichkeit noch nicht so engagierte Bewerberinnen – sind Hausbesuche, so die Referentin. Dabei sind natürlich gewisse Regeln zu beachten. Die gewählte Tageszeit, die Dauer des Gespräches, die Wahlbroschüren spielen dabei eine wichtige Rolle. Sehr wichtig ist selbstverständlich auch die Vorbereitung und Durchführung von möglichst attraktiven Veranstaltungen und die Öffentlichkeitsarbeit.

 

 

 

         Die Teilnehmerinnen des Seminars mit
         der Referentin Gertrud Schmidt-Podolsky
         und der Kreisvorsitzenden Kreisrätin
         Renate Zitzelsbeger