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CSU Frauen-Union  informierte sich über Europapolitik
150 Besucher beim Europaabend der Frauen-Union – Gäste waren vom Redner Manfred Weber und Europäischem Buffet sehr begeistert - Europa wird immer wichtiger

Geisenhausen. Der Kreisverband der CSU Frauen Union Landshut Land veranstaltete am vergangenen Freitag  im Gasthaus Obermaier in Altfraunhofen einen Europaabend. Fünfzehn FU Ortsverbände und sieben CSU Ortsverbände nahmen  zum Teil mit ihren Ortsvorsitzenden an diesem sehr gelungenen Europaabend teil. Die rund 150 Damen und Herren waren sowohl vom Vortrag des niederbayerischen Spitzenkandidaten der CSU für das Europäische Parlament, Manfred Weber wie auch vom Europäischen Buffet so begeistert, dass sie den ganzen Abend nur noch von dieser Veranstaltungsidee schwärmten.

FU Kreisvorsitzende Anna Wolfsecker begann ihre Begrüßung mit den Worten: „Am ‚Sonntag 13. Juni ist in Deutschland Wahltag. An diesem Tag, meine Damen und Herren, entscheiden Sie über die Zukunft Europas, aber auch über  ihre eigene Zukunft.“ Heute müssen bereits 70 bis 80 Prozent aller europäischen Richtlinien und Verordnungen auf regionaler und kommunaler Ebene beachtet und auch umgesetzt werden. Die Kreisvorsitzende wies darauf hin, dass das europäische Recht inzwischen alle Politikbereiche der Landkreise, Städte und Gemeinden betrifft und somit die zum Teil weitreichenden Entscheidungsbefugnisse unmittelbar in unseren Alltag eingreifen. „Auch gerade deshalb ist es sehr wichtig, dass wir uns für einen hohe Wahlbeteiligung am 13. Juni einsetzen, zur Wahl gehen und die richtigen Weichen stellen“, so Kreisvorsitzende Anna Wolfsecker.

Nach den Grußworten von CSU Ortsvorsitzenden Martin Buck, FU Bezirksvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Ingeborg Pongratz und CSU Kreisvorsitzenden Josef Seidl war der Hauptreferent Manfred Weber an der Reihe. Der niederbayerische Spitzenkandidat für die bevorstehenden Europawahlen Manfred Weber informierte  die rund 150 Damen und Herren über die Europapolitik. Die Osterweiterung der EU stellt eine dramatische Veränderung für die Region Passau dar. Die Dienstleistungsfreiheit greift und damit verschärft sich der Wettbewerb für den Mittelstand. Es müssen für einen weiteren Ausbau der Verkehrsinfrastruktur gekämpft werden, so Manfred Weber. Außerdem haben sich die Tschechen verpflichtet, ab dem 1.5. den europäischen Rechtsrahmen im Land umzusetzen. „Wir müssen denen auf die Finger schauen, damit unsere Betrieb vor Wettbewerbsverzerrungen geschützt werden“, so Weber. Der CSU-Spitzenkandidat wies darauf hin, dass entscheidend eine eigenständige Förderkulisse für Ostbayern sei. In der tschechischen Republik werden Betriebsansiedelungen ab dem 1.5. mit bis zu 50% gefördert. In Niederbayern kann leider gar nicht mehr gefördert werden, weil Rot-Grün in Berlin die GA-Mittel allesamt in die neuen Bundesländer schickt. In Brüssel müsse man für eine eigenständige Förderkulisse kämpfen, so Weber.
Für Niederbayern geht es in den nächsten Jahrzehnten darum, den geschaffenen Wohlstand, angesichts der Globalisierung, zu bewahren. Hierfür sei entscheidend, die Reformbereitschaft im eigenen Land. Trotz der Niedriglohnkonkurrenz habe beispielweise Oberösterreich ein starkes Wirtschaftswachstum, niedrige Arbeitslosenzahlen und einen ausgeglichen Landeshaushalt. „Dort klappt es auch und bei uns blockiert Rot-Grün die wesentlichen Weichenstellungen für Niederbayern“, so Weber..